Ein ungewöhnlicher Vorschlag, den Elijah von den
drei buddhistischen Mönchen erhielt, die ihn besuchten: «Wir wollen beten und
fasten. Wenn uns dein Gott Essen bringt und wenn es dann noch regnet, wollen
wir glauben.» Und das mitten in der Trockenzeit…
Es geschah in Südasien:
Elijah war gerade mitten in einer regelmässigen Schulung für Christen und
zukünftige Gemeindeleiter, als ein buddhistischer Mönch in der Tür stand.
Elijah lud ihn ein und der Mönch blieb den ganzen Tag dort und hörte zu. Am Abend
fragte er Elijah, ob er am nächsten Tag mit zwei Freunden wiederkommen könnte –
Elijah stimmte zu.
Am nächsten Morgen waren
die drei Mönche pünktlich im Schulungsraum. «Sie blieben mehrere Tage», berichtet
Tim vom Missionswerk Global Disciples, das Elijah unterstützt. «Aber als sie im
Unterricht hörten, wer Jesus ist, was er macht, wie nahe wir Jesus sein können
und was es bedeutet, Christ zu sein, sagten sie letztlich zu Elijah: 'Einer
muss hier aber falsch liegen – entweder ist der buddhistische Weg der richtige oder der christliche…'» Die drei
Männer fragten Elijah, ob er bereit sei zu testen, wer denn wirklich Gott ist. Sie
schlugen vor, in einen Wald zu fahren, dort zu fasten und zu beten und wenn Gott
oder Jesus ihnen Mittagessen bringen und es regnen würde, dann würden die
drei Jesus als ihren Herrn annehmen.
Gott wird herausgefordert
Die vier Männer reisten
in den Dschungel und dort angekommen, begannen sie zu beten. Tim berichtet,
dass um 12.30 Uhr mittags ein Mann im Wald brüllte. Er stolperte auf die
Lichtung, in der sich Elijah und die drei Mönche befanden. Der Mann hatte sich
hier im Dschungel verlaufen und während sie miteinander redeten, öffnete er
seinen Rucksack und teilte sein Essen mit den vier Männern.
«Gott, machst du so was?»
Das erste Wunder war
eingetroffen – doch es regnete immer noch nicht. Und das war auch nicht
verwunderlich, befand man sich doch in der Trockenzeit. Nicht eine einzige
Wolke war am Himmel zu sehen. Irgendwann verliessen die Mönche den Wald wieder,
das Mittagessen hatte sie noch nicht überzeugt.
Tim berichtet: «Elijah kämpfte
innerlich mit Gott, so sehr, dass er am ganzen Körper zu schwitzen begann. Er
fragte Gott: 'Machst du wirklich solche Sachen? Würdest du es regnen lassen?'»
Irgendwann ging auch Elijah nach Hause – und um 17 Uhr nachmittags begannen sich
Wolken zu sammeln und es regnete so heftig, dass er den Abendgottesdienst
absagen musste.
Ein neues Leben
Am nächsten Morgen kamen
die drei Mönche zum Schulungsgebäude und erklärten, dass sie Jesus Christus als
Herrn und Retter annehmen wollten. Sie liessen sich heimlich von Elijah taufen und
vergruben ihre Mönchsroben an dem Ort im Wald, an dem sie mit Elijah gegessen
hatten – als symbolisches Zeichen dafür, dass sie ihr altes Leben zurückliessen
und ein neues Leben mit Jesus begannen. «Heute evangelisieren diese drei
ehemaligen buddhistischen Mönche und arbeiten mit Drogenabhängigen ihres
Landes», berichtet Tim.