Deshalb nehmt einander auf, wie auch der Christus euch aufgenommen
hat, zu Gottes Herrlichkeit!
RÖMER
15,7
Es gibt
Orte auf dieser Welt, die einen gewissen »Gruselfaktor « für sich
gepachtet zu haben scheinen. Einer dieser Orte ist Panmunjeom, der
bekannte Grenzpunkt zwischen Nord- und Südkorea, an dem sich nun
schon seit Jahrzehnten Soldaten verfeindet gegenüberstehen. Als
Tourist kann man diesen Ort von der südkoreanischen Seite aus
besuchen.
Allerdings
wird man vor dem Besuch vor hektischen Bewegungen gewarnt: Hierdurch
könnte jederzeit eine Katastrophe in dieser angespannten Atmosphäre
ausgelöst werden.
Dieser
nun schon so lange anhaltende Konflikt zwischen den beiden Ländern
ist mehr als tragisch, weil Korea ja ursprünglich ein
zusammengehörendes Land war. Doch im Rahmen des Korea-Krieges vor
rund 70 Jahren brach es auseinander. Seitdem haben die Koreaner
keinen Weg zum Frieden gefunden. Und an eine Wiedervereinigung ist
schon gar nicht zu denken. Keiner wagt den ersten Schritt.
Nicht
nur auf Länderebene, auch im privaten Bereich kann es sein, dass
etwas auseinanderbricht, was eigentlich zusammengehört:
Freundschaften und Ehen können zerbrechen und Misstrauen und
Entfremdung einen Neuanfang behindern. Doch das muss nicht so
bleiben. Der Tagesvers fordert dazu auf, mutig Versöhnungsinitiativen
zu ergreifen, indem man bereit ist, den anderen trotz aller
Hindernisse wieder ganz neu ins eigene Leben aufzunehmen. Dazu muss
man oft mutig den ersten Schritt machen. Das grösste Vorbild hierzu
ist Gott selbst. Schliesslich zerbrach bereits durch die Schuld der
ersten Menschen die Verbindung zwischen ihm und uns. Doch er ergriff
die Initiative, ging den ersten Schritt und schickte uns Jesus
Christus als den Erlöser, damit wir wieder echte Gemeinschaft mit
ihm haben können. Stefan Nietzke
Frage:
Haben
Sie Sehnsucht nach einer Beziehung zu Gott?
Tipp:
Dann
nehmen Sie sein Rettungsangebot in Jesus Christus an!