Und er hat uns befohlen, dem Volk zu predigen und eindringlich zu
bezeugen, dass er der von Gott verordnete Richter der Lebenden und
der Toten ist.
APOSTELGESCHICHTE
10,42
Durch
einen Zeitungsartikel »Wenn Dorflinden erzählen könnten « wurde
mein Interesse geweckt, mich mit Linden zu beschäftigen.
Diese
Bäume können sehr alt werden, tauchen des Öfteren in Bezeichnungen
von Gaststätten (z. B. »Zur Linde« oder »Unter den Linden«) auf
und haben in Dörfern als markante Punkte früher eine bedeutende
Rolle gespielt. So war in Kierspe-Rönsahl (Sauerland) 1824 eine
uralte Dorflinde gefällt worden, unter der von der dortigen
Gerichtsbarkeit etliche Schicksale von Menschen entschieden worden
waren. Manche Bäume wurden daher auch »Gerichtslinde« genannt. An
der Göttinger Gerichtslinde wurde am 20. Januar 1859 die letzte
öffentliche Hinrichtung durch das Schwert in Norddeutschland
vollzogen.
Wie
froh bin ich, dass ich heute eine Linde bewundern kann, ohne dies
gleich mit einem solchen Gericht zu verbinden! Und doch erinnert mich
eine Linde daran, dass es einmal durch den von Gott verordneten
Richter Jesus Christus ein gerechtes Gericht geben wird, was
zeitliche Dinge betrifft, die aber ewige Auswirkung haben. Er, der
selbst am Kreuz für unsere Sünden, also Straftaten, starb, damit
wir unbehelligt bleiben können, er wird auch der gerechte und
unbestechliche Richter aller Menschen sein!
Wer
jedoch vorher die Schuldfrage mit ihm geklärt hat, der wird schon
jetzt freigesprochen und muss gar nicht mehr vor diesem »letzten
Gericht« erscheinen. Denn der zukünftige Richter ist jetzt noch
unser Retter, wenn wir mit allem zu ihm kommen, ihm unsere Sünden
bekennen und für uns in Anspruch nehmen, dass er an unserer Stelle
im Gericht am Kreuz bestraft wurde. Dann wird der Freispruch wirksam,
und unsere Gedanken können sich darauf richten, wie viel Gutes uns
daraus noch erwachsen wird. Martin Reitz
Frage: Sind
Sie schon freigesprochen?
Tipp:
Nur
wenn der Richter Ihr Retter ist, entkommen Sie dem Gericht.