Darum lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir! Mein
vergängliches Leben … lebe ich im Glauben an Jesus Christus, den
Sohn Gottes, der mich geliebt und sein Leben für mich gegeben hat.
GALATER
2,20
Bei
manchen Aufgaben im Arbeitsalltag stösst mein Arbeitscomputer an die
Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Wenn das passiert, nutze ich eine
sogenannte »Virtuelle Maschine«, die mir erlaubt, auf die
Ressourcen eines leistungsstärkeren Gerätes an einem anderen Ort
zuzugreifen. Mein eigener Computer dient in diesem Moment lediglich
als physisches Hilfsmittel und Schnittstelle. Und so können Probleme
gelöst werden, mit denen mein Gerät eigentlich überfordert ist.
In
meinem persönlichen Leben geht es mir manchmal genau so wie meinem
Rechner. Auch ich stosse immer wieder an die Grenzen meiner
Leistungsfähigkeit. Im Umgang mit bestimmten Menschen oder
Situationen fehlt mir zum Beispiel oft die nötige Liebe und Geduld.
Egal, wie sehr ich mich auch bemühe, ich schaffe es einfach nicht,
so zu reagieren, wie es eigentlich richtig wäre. Die »Virtuelle
Maschine« aus meinem Arbeitsalltag erinnert mich dann aber immer
wieder daran, dass ich als Christ nicht auf meine eigenen Kräfte und
Tugenden beschränkt bin. Als Kind Gottes kann ich auf
übernatürliche, göttliche Kräfte zugreifen! Ich muss meine
Probleme nicht alleine lösen, sondern kann von dem unendlichen Gott
Weisheit, Liebe und Geduld bekommen.
Situationen,
in denen wir überfordert sind und spüren, dass unsere eigenen
Kräfte nicht ausreichen, sind eine Chance, uns nach Gott
auszustrecken.
Es ist
gut, wenn wir merken, dass wir ihn brauchen. Wenn Sie Jesus Christus
Ihre Schuld bekennen und glauben, dass er für Sie am Kreuz gestorben
ist, dann stehen Sie Ihren Problemen, Begrenzungen und
Herausforderungen nicht mehr allein gegenüber. Sie können dann
Gottes übernatürliche Kraft in Ihrem Leben erfahren. Etwas Besseres
gibt es nicht! Kathrin Stöbener
Frage:
Steht
Ihnen diese übernatürliche Kraft schon zur Verfügung?
Tipp:
Treten
Sie durch Jesus in Verbindung zu Gott und bitten Sie ihn ganz bewusst
um seine Kraft, wenn Sie an eigene Grenzen stossen.