Ein
Archäologe sucht nach Spuren alter Kulturen und versucht, sie zu
verstehen. Ein Astronom strebt nach mehr Verständnis des Universums
und seiner Entstehung. Ein Anthropologe versteht sich auf die
Erforschung des Menschen und seiner Abstammung, körperlichen
Beschaffenheit, seines Wesens und Verhaltens. Hinter diesem Suchen,
Streben und Forschen steht die Frage nach unserer Identität. Wer
sind wir? Woher kommen wir? Und wie geht es mit uns weiter? Die
Wissenschaft meint vielleicht, dass diese Fragen auf der Grundlage
dessen zu beantworten sind, was sichtbar und greifbar ist. Aber führt
das wirklich zu einem umfassenden und schlüssigen Ergebnis?
Wenn
wir alles Leid der Welt, alles Übel, die vielen Probleme und auch
alles Hoffen und Träumen berücksichtigen, so zeigt das doch
ziemlich klar, dass unser Dasein mehr ausmacht als nur Materie. Wie
viele Träume werden in dieser turbulenten und auf den Kopf
gestellten Welt geträumt! Unzählige Fragen hören nicht auf, bis …
ja, bis wir vielleicht Antworten auf unsere Fragen gefunden haben.
»Was ist Wahrheit?«, fragte sich auch der Statthalter von Judäa,
Pontius Pilatus, als Jesus ihm gegenüber den Ausspruch tat: »Ich
bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die
Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine
Stimme« (Johannes 18,37-38). Eine zuverlässige Quelle, die uns
verlässliche Auskunft gibt, ist also der Sohn Gottes selbst.
Wenn
wir beginnen, ihm zuzuhören, dann fällt uns bald auf, dass Jesus
über das Leben hier hinaus auf ein Ziel weist, das es zu erreichen
gilt, nämlich ewiges Leben durch den Glauben an ihn. Die freiwillige
Bindung an ihn eröffnet uns einen ganz neuen Horizont: ewige
Gemeinschaft mit ihm und Gott, dem Vater. Sebastian Weissbacher
Frage:
Wonach
suchen Sie?
Tipp:
Wenn
Sie nach Antworten auf Ihre Lebensfragen suchen, werden Sie sie bei
Jesus Christus finden.