Wirf dein Anliegen auf den HERRN, und er wird für dich sorgen!
PSALM
55,23
Als der
Arzt mir meine Schwangerschaft bestätigt, strahle ich vor Glück –
jedoch nur kurz. Nach einer vorangegangenen Fehlgeburt rollt in den
nächsten Wochen und Monaten eine Lawine von Sorgen über mich
hinweg. Vor allem in den ersten Wochen lässt sich kaum etwas dafür
tun, dass sich das kleine Leben gesund weiterentwickelt. Es liegt
ausserhalb meiner Kontrolle. Was, wenn das Herz aufhört zu schlagen?
Wenn
das Kind nicht normgerecht wächst? Wie werde ich die Geburt
überstehen und kann ich überhaupt eine gute Mutter sein? Sorgen
beschäftigen sich mit der Zukunft, aber sind dabei nicht neutral.
Eine
Gefahr oder Not wird in Betracht gezogen und immer wieder durchdacht.
Die
Aufmerksamkeit verschiebt sich auf Befürchtungen, die vielleicht
niemals eintreten. So war es letztendlich auch bei meiner sehr
glücklich verlaufenen Schwangerschaft. Alles Sorgen war umsonst.
Jesus
Christus thematisiert Sorgen in Matthäus 6,27 mit der Frage: »Wer
von euch kann sich denn durch Sorgen das Leben auch nur um einen Tag
verlängern?« Er fordert uns auf, uns nicht um die Zukunft zu
sorgen, und weist als Beispiel auf die Vögel hin, die sich keine
Vorräte für den nächsten Tag anlegen und doch von Gott, dem Vater,
versorgt werden. Dieser wird sich umso mehr um uns kümmern, weil wir
ihm so viel wertvoller sind als Vögel. Doch was tun, wenn die Sorgen
über uns hereinbrechen? David, ein Mann, der viele Jahre seines
Lebens unter Verfolgung lebte, fordert dazu auf: »Wirf dein Anliegen
auf den HERRN, und er wird für dich sorgen!«
Wir
müssen unsere Sorgen nicht verdrängen. Denn es gibt einen Ort, wo
sie gut aufgehoben sind! Dorthin können wir sie bringen. Gott selbst
möchte sich um sie kümmern. Janina und Philipp Strack
Frage:
Was
tun Sie, wenn Sorgen Sie belasten?
Tipp:
Bringen
Sie die Sorgen zu Gott! Er wird sich darum kümmern.