Gleichwie du nicht weisst, was der Weg des Windes ist, noch wie die
Gebeine im Bauch der Schwangeren bereitet werden, so kennst du auch
das Werk Gottes nicht, der alles wirkt.
PREDIGER
11,5
Die
Naturwissenschaft hat im Laufe der Jahrhunderte grosse Fortschritte
erzielt und ist doch immer wieder an ihre Grenzen gestossen. Obwohl
der Mensch sich gerne seiner Fähigkeiten und seines Wissens rühmt,
weiss er letztlich doch wenig. Er kann weder die Natur beeinflussen
(»den Weg des Windes«) noch das Entstehen neuen Lebens im Körper
einer Frau vollständig nachvollziehen. Wir alle, auch die Klügsten
unter uns, sind in unserem Wissen mehr oder weniger beschränkt.
Das
gilt erst recht in Bezug auf das Werk Gottes, das wir nur ansatzweise
erkennen und niemals ganz verstehen. Durch Glauben kann man wissen,
dass Gott die Welten durch seine Hand gemacht hat (Hebräer 11,3),
und in jedem kleinsten Lebewesen kann man ein Wunder Gottes sehen.
Der
menschliche Körper ist so komplex, dass es unmöglich ist, ihn
nachzubilden. Unsere Haut zum Beispiel ist ein absolutes Wunderwerk
Gottes. Sie ist das vielseitigste Organ des menschlichen Körpers.
Sie schützt, atmet, ist robust, kann Feuchtigkeit aufnehmen und nach
Sekunden wieder trocken sein. Man kann nur staunen über Gottes
Genialität und sein hochkomplexes Schöpfungswerk.
Über
die Schöpfung der Natur und den menschlichen Körper hinaus geht
aber das Werk der Erlösung, das Gott ebenso geplant, in Gang gesetzt
hat und noch vollenden wird: In seinem geliebten Sohn begnadigt Gott
Sünder mittels eines einfachen und schlichten Glaubens an Jesus
Christus. Durch diesen Glauben wird der Mensch mit Gott versöhnt und
kann mit seinem übermächtigen Schöpfer kommunizieren. Dann ist der
Weg gebahnt, den Zweck zu erfüllen, zu dem der Mensch letztlich
geschaffen wurde, nämlich seinen Schöpfer zu preisen und ihn
anzubeten. Wahre Naturwissenschaft ist solche, die den Menschen zu
diesem Ziel führen will. Axel Schneider
Frage:
Wie
naheliegend ist es für Sie, als Geschöpf den Schöpfer zu preisen?
Tipp:
Wenn
man nüchtern die Vielfalt der Schöpfung betrachtet, kommt man zu
einem logischen Fazit.