Seid still und erkennt, dass ich Gott bin.
PSALM
46,11
Zur
Ruhe kommen. In einer Zeit, in der die ganze Welt »in Flammen «
steht – nicht nur wegen der Waldbrände oder Viren – fangen wir
an, den gesunden Menschenverstand einer Zivilisation infrage zu
stellen, die sich den eigenen Ast zum Leben absägt. Die Geschehnisse
der Gegenwart machen uns zu aufgeschreckten, klagenden, kleinen
Menschlein.
Ich
merke, dass viele in dem Durcheinander wie Umhertastende auf der
Suche nach ihrem Ursprung sind, auf der Suche nach Gott – auch wenn
sie das nicht so nennen würden.
Mir
selbst und einigen anderen in meinem Umfeld geschah etwas
Wunderbares:
Auf der
Suche nach Gott hat er sich finden lassen. Plötzlich wurde uns klar,
dass wir nicht mehr gebildet oder unwissend, modern oder altmodisch,
kultiviert oder unkultiviert, weiss oder farbig sein müssen. Alle
Unterscheidungen lösten sich auf. Tausende Jahre Bildung
verschwanden in einem Augenblick. Vor Gott waren wir plötzlich
einfach nur »Mensch«.
D. h.
dem gegenüber, der allmächtig, allwissend und vollkommen heilig und
gerecht ist, haben wir nichts aufzuweisen, was er nicht schon kennt
und worüber er nicht schon alle Gewalt und Macht hat. Das war für
uns ernüchternd und befreiend zugleich. Ernüchternd, weil es uns
klarmachte, dass wir ganz und gar auf ihn angewiesen und ohne seine
Hilfe verloren sind. Befreiend, weil wir diesem Gott nicht egal sind,
sondern er sich tatsächlich unserer annimmt, um uns zu retten.
Wir
merkten, dass wir einen Heiland brauchen, einen Retter von Sünden.
Der ist Jesus Christus. Er streckt jedem seine liebende Hand
entgegen, die wir ergreifen sollen – bei ihm finden wir Ruhe und
Seelenfrieden. In ihm begegnet uns Gott selbst – mit all seiner
Liebe und Barmherzigkeit. Sebastian Weissbacher
Frage:
Fürchten
Sie sich, zur Ruhe zu kommen, oder begreifen Sie das als Chance zum
Leben?
Tipp:
Lassen
Sie sich finden von dem wunderbaren Retter Jesus Christus!