Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden
nicht vergehen.
MARKUS
13,31
Kein
einigermassen ehrlicher Mensch kann leugnen, dass eine solche Aussage
nur von einem grosssprecherischen Betrüger oder von einem Narren
oder aber von Gott selbst gemacht werden konnte.
Denn
welcher vernünftige Mensch würde von sich behaupten, etwas gesagt
zu haben, was noch nach dem Untergang von Himmel und Erde von
Bedeutung ist?
Daher
lautet die Frage jetzt: Ist Jesus Christus, von dem diese Aussage
stammt, ein grosssprecherischer Betrüger oder ein Narr, oder ist er
Gott in Menschengestalt?
Wer das
Neue Testament vorbehaltlos liest und es nicht von vornherein für
ein Märchenbuch hält, begegnet dort einer Person, die alle
denkbaren Ideale erfüllt. Und diese Person nimmt dann auch noch
einen grausamen Tod auf sich, um die Sünden aller zu tilgen, die
dieses Opfer im Glauben als für sich geschehen annehmen. Dann ist er
von den Toten wiederauferstanden und wurde von vielen Menschen
lebendig gesehen. Danach ging er in den Himmel zurück, woher er
zuvor gekommen war.
Einer
seiner Nachfolger sagte hinterher von ihm: »Wir haben seine
Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom
Vater, voller Gnade und Wahrheit« (Johannes 1,14).
Wir
erleben gerade jetzt spannungsgeladene Zeiten, in denen wir Menschen
nicht wissen, wie die immer drückender werdenden Probleme zu lösen
sind. Wäre es da nicht sinnvoll, uns an den Einzigen zu wenden,
dessen Worte auch noch gelten, nachdem hier alles zusammengebrochen
ist? Und dieser Herr wendet sich auch heute noch nicht von uns
Hilflosen ab, sondern bietet uns eine Rettung an, die alle Stürme
der Gegenwart überdauert und ewige Sicherheit gewährleistet.
Hermann Grabe
Frage:
Wer sonst noch könnte uns
eine solche Zusage machen?
Tipp: Nur
törichter Stolz hält uns von ewiger Rettung ab.