… Gott, der uns alles reichlich darreicht zum Genuss.
1.
TIMOTHEUS 6,17
Haben
Sie ein Lieblingsessen? Vielleicht den echten deutschen Sauerbraten?
Oder das beliebte Kalorientrio Hamburger, Pizza, Pommes? Oder mögen
Sie etwa neumodische »Superfoods« wie Nudeln aus Insektenmehl? Ich
persönlich finde das alte Nachkriegsrezept »Speckeier«
meiner Oma unvergleichlich gut, vielleicht, weil es so viele
Kindheitserinnerungen weckt.
Essen
ist ein nicht unbedeutender Teil unseres Lebens. Dabei müssen wir
uns nie wirklich Gedanken machen, ob wir etwas auf dem Teller haben,
sondern höchstens, was. Die Auswahl im Supermarktregal ist manchmal
schwindelerregend. Essen war schon immer auch eine wichtige
Gemeinschaftsaktion: die familiäre Weihnachtstafel, das bedeutsame
Geschäftsessen oder das lauschige Dinner zu zweit. Man kommt zum
Essen zusammen, tauscht sich aus, schaut sich in die Augen, hört
einander zu.
Die
Bibel hat eine ganze Menge über das Thema Essen zu sagen. In unserem
Tagesvers heisst es, dass Gott uns viele gute Dinge gibt, damit wir
siegeniessen können. Gott ist der grösste Gönner! Und er möchte
mit uns »essen und trinken«, Gemeinschaft haben, Beziehung pflegen.
Im letzten Buch der Bibel spricht Jesus genau davon: »Siehe, ich
stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und
die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und
er mit mir.« Jedes Mal, wenn Sie in diesem Kalender lesen, in die
Bibel schauen oder zu einem Gottesdienst gehen, klopft Jesus auch an
Ihr Herz. Man könnte sagen, Jesus gibt Ihnen eine Einladung zum
gemeinsamen Essen. Möchten Sie Ihr Leben aus Ihrer Hand in seine
geben? Möchten Sie die Gemeinschaft erleben, wofür Gott Sie
geschaffen hat und Jesus gestorben ist? Dann nehmen Sie seine
»Essenseinladung « an! Er wartet auf Sie. Jan Klein
Frage:
Hätten
Sie gedacht, dass Gott ein Gönner ist, der uns Gutes so gerne
geniessen lässt?
Tipp:
Das
Tischgebet erinnert uns daran, woher wir das Gute bekommen, das wir
tagtäglich geniessen dürfen.