Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes
getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine
Gebrechen.
PSALM
10 3,2-3
Elefanten
haben ein unglaublich gutes Gedächtnis. Sie lernen aus ihren
Erfahrungen und speichern ihr Wissen. Wurde ein Elefantenjunges in
seiner Kindheit an eine Wasserstelle geführt, findet es diese 30
Jahre später wieder. Auch nach langer Zeit erinnern sich Elefanten
an Menschen, die gut zu ihnen waren. Und wenn ein Elefant an einem
bestimmten Ort auf eine Gefahr stösst, möchte er auch Jahre später
nicht dorthin zurückkehren. Seine Erinnerung hilft ihm also, gute
Entscheidungen zu treffen und Gefahren zu meiden.
Wir
Menschen werden in der Bibel oft aufgefordert, uns zu erinnern:
Erinnere dich daran, was Gott dir geschenkt und wovor er dich bewahrt
hat.
Im
Alten Testament werden Israels nachrückende Generationen immer
wieder daran erinnert, wie Gott ihre Vorfahren leitete, versorgte und
bewahrte.
Dieses
Erfahrungswissen sollte dem Volk Israel zeigen, dass es sich lohnt,
Gott zu vertrauen. Gott führte das Volk Israel auf wunderbare Weise
aus der Sklaverei Ägyptens, indem er das Meer teilte. In der Wüste,
wo nichts zu erwarten war, schenkte Gott für rund zwei Millionen
Menschen Nahrung
und Wasser. Doch anders als ein Elefant vergassen die Israeliten
schnell all dieses Gute. Es dauerte nicht lange, da murrten sie
bereits über die Eintönigkeit der Verköstigung und sehnten sich
zurück nach Ägypten, dem Ort ihrer Unterdrückung.
Auch
Jesus Christus fordert uns auf, uns immer wieder an das zu erinnern,
was er für uns getan hat: Er starb stellvertretend für uns, damit
wir mit Gott versöhnt leben können. Er setzte das Abendmahl ein,
damit wir diese grosse Rettungstat Gottes nicht vergessen. Das
Gedächtnis an die Güte Gottes soll uns lehren, ihm unser ganzes
Leben anzuvertrauen. Stefan Taube
Frage:
Könnte
Gott von Ihnen sagen, dass Sie ihn vergessen haben?
Tipp:
Jeden
Tag tut Gott Ihnen Gutes. Zählen Sie diese Dinge oder schreiben Sie
sie auf!