Jesus
spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater denn durch mich. JOHANNES
14,6
Ich
musste zu einem Termin und nahm den üblichen Weg auf den Zubringer
der A44. Dort musste ich aber feststellen, dass die Auffahrt für die
Richtung, in die ich wollte, gesperrt war. Kein Durchkommen. Also
musste ich in die entgegengesetzte Richtung auffahren, denn von dem
Zubringer kam ich nicht wieder herunter. Auf diese Weise musste ich
viele Kilometer fahren, bis ich endlich an der nächsten Abfahrt in
die richtige Richtung auffahren konnte. Ich hatte also meinen Fehler
korrigieren können und kam (gerade noch) pünktlich.
Ich
habe mich aber fürchterlich über mich geärgert. Denn die Sperrung
war schon Tage zuvor gut sichtbar ausgeschildert gewesen. An der
Beschilderung war ich täglich vorbeigefahren. Ich hatte sie gelesen
und verstanden. Noch am Tag des Termins, vor der Auffahrt zur
Autobahn, stand das Schild da und mahnte. Gleichwohl hatte es keine
Auswirkung auf meine Entscheidung, auf diese Auffahrt zu fahren. Und
dann war es zu spät.
Hieran
wurde mir einmal mehr das Drängende des biblischen Evangeliums
deutlich. Gott hat durch die Bibel die falschen Wege und den
richtigen Weg zum ewigen Leben sehr deutlich ausgeschildert.
Er
stellt uns ausserdem Menschen in den Weg, die auf diese Signale
Gottes nachdrücklich hinweisen. Häufig fährt man an diesen Zeichen
vorbei. Man nimmt sie zur Kenntnis und versteht auch, dass der eigene
Lebensweg endlich ist und man sich entscheiden muss, in welche
Richtung man fährt. Die Bibel macht auch deutlich, dass die Auffahrt
in die richtige Richtung ab einem bestimmten Zeitpunkt für uns
gesperrt sein wird: Mit dem Tod endet die Möglichkeit, den richtigen
Weg einzuschlagen. Dann kann man seinen Fehler nicht mehr
korrigieren. Markus
Majonica
Frage: Sind
Sie schon einmal im Leben falsch abgebogen?