Kennen
Sie den Ursprung der beiden Begriffe »Sintflut« und »Arche«?
Lassen Sie uns kurz darüber nachdenken, denn diese beiden Worte
beinhalten eine unerbittliche Botschaft.
Sintflut:
Die germanische Vorsilbe »sin« bedeutet: »andauernd, umfassend «
– also eine weltumspannende, alles überschwemmende Flut. Sie
betraf alles, was atmete, sie war universell, sie überstieg »allehohen
Berge, die unter dem ganzenHimmel«
waren (1. Mose 7,19).
Die
einzige Ausnahme: »NurNoah
blieb übrig und was mit ihm in der Arche war« (1. Mose 7,23).
Arche:
Das Wort stammt aus dem lateinischen »arca« und bedeutet: »Kasten;
Verschluss; Behältnis zum Verschliessen«. Ja, Noah wurde
buchstäblich von Gott unter Verschluss genommen, quasi »archiviert«,
denn der HERR schloss hinter ihm zu (siehe Tagesvers).
Die
Botschaft der Worte Sintflut und Arche lautet also: Alles Bestehende
versank in der Flut, nur Einzelne blieben bewahrt – dank der Arche.
Auch für uns heute gibt es nur ein»Archiv«,
den einensicheren
Bergungsort, die rettende Arche: Jesus Christus. Er ruft: »Ich bin
die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden«
(Johannes 10,9). Wovor brauchen wir Rettung? Gott wird am Ende der
Zeit ein umfassendes Gericht halten! Alle werden vor seinem
Richterthron stehen und ein gerechtes Urteil empfangen (vgl.
Offenbarung 20,12).
Aus
diesem Gericht gibt es kein Hintertürchen, kein Schlupfloch. Als
Gott damals die Arche verschloss, war es für alle Aussenstehenden zu
spät – es gab keinen späteren Zustieg, kein halb drinnen und halb
draussen, keine Grauzone. Nur wer rechtzeitig in die Arche ging,
blieb verschont.
Das
ist die unerbittliche Botschaft von Sintflut und Arche: Es gibt
Rettung, aber es gibt auch ein »zu spät«. Andreas
Fett
Frage: Was
hielt damals Menschen ab, in Gottes Rettungsboot einzusteigen?