Von
nun an, alle Tage der Erde, sollen nicht aufhören Saat und Ernte,
Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. 1.
MOSE 8,22
Mitten
in der Sonne herrschen 15 Millionen Grad Celsius. Im Weltraum
hingegen, wo absolute Kälte regiert, sich also die Moleküle
überhaupt nicht mehr bewegen, da würde ein Celsius- Thermometer 273
Grad unter 0 anzeigen. Mitten in diesem an sich tödlichen Szenario
hat Gott unsere Erde genau da platziert, wo es das lebensnotwendige
flüssige Wasser gibt, nicht nur Eis oder heissen Dampf, und wo wir
Menschen leben können. Obwohl es immer wieder Schwankungen zwischen
Warm- und Kaltzeiten gegeben
hat, hielt Gott doch sein Versprechen, das er vor rund
viereinhalbtausend Jahren dem Noah gab, und das wir in unserem
Tagesvers nachlesen können.
Die
oben benannten Schwankungen lässt Gott zu, um uns Menschen unsere
Abhängigkeit von ihm immer mal wieder vor Augen zu führen.
So
treten durch Dürre oder Überschwemmungen vielerorts
Mangelsituationen ein, die uns wieder zu Gott treiben sollen.
Je
gottloser wir Menschen aber werden und je unvernünftiger und
rücksichtsloser wir mit den geliehenen Vorräten der Erde umgehen,
umso deutlicher spricht Gott durch Veränderungen zu uns, die uns
ganz und gar nicht gefallen. Und wenn wir Gottes Langmut für
Schwäche halten oder überhaupt nicht mehr mit ihm rechnen, dann
mögen auch die »Tage der Erde« gezählt und an ihr Ende gekommen
sein. Denn immerhin fängt unser Spruch nicht so an: »Weil die Erde
ewig bleibt ….«, sondern: »Fortan,
alle Tage der Erde ….«. Sie hat also ein Ende, was natürlich auch
das Ende dessen bedeutet, was unser Tagesvers verspricht. Einerlei,
ob dieses Ende dicht vor der Tür steht oder noch ein wenig
hinausgezögert wird, die Hauptsache ist, dass wir dann bereit sind,
in das ewige Reich Gottes hinüberzugehen. Hermann
Grabe
Frage: Wie
gehen Sie mit Gottes Verheissungen und Drohungen um?
Tipp:
Wer
nicht wirklich beweisen kann, dass die Bibel ein Lügenbuch ist, täte
gut daran, Gottes Gunst zu suchen.