Lobt
ihn, Sonne und Mond, lobt ihn, ihr leuchtenden Sterne! Lobt ihn auch
im fernsten Weltall, lobt ihn, ihr Wassermassen über dem Himmel! PSALM
14 8,3-4
Die
Weltmeere sind genau genommen ein grosses stehendes Gewässer. Und
jeder weiss, dass solche mit der Zeit stinkend werden, weil darin
abgestorbene Lebewesen allmählich in Fäulnis übergehen. Wodurch
wird dieser Fäulnisprozess in den Weltmeeren verhindert?
Dazu
hat der Schöpfer eine Meisterleistung vollbracht. Zunächst hat er –
wie wir zum Konservieren unserer Speisen Kochsalz verwenden – dem
Meer einen Salzgehalt von durchschnittlich 3-4 % beigegeben.
Der
Salzgehalt allein würde aber nicht ausreichen. Dazu braucht es auch
ständige Bewegung und Durchmischung.
Die
Winde und Stürme bewegen nur die Oberfläche, und vom stärksten
Orkan ist in 30 Metern Tiefe kaum noch etwas zu spüren. Auch die
Golfströme, die gewaltige Wassermassen vom Äquator bis zur
Eisgrenze verfrachten, haben in 300 Metern Tiefe nur noch eine
Strömungsgeschwindigkeit von 3,7 Kilometern in der Stunde. Bei einer
durchschnittlichen Meerestiefe von 4000 Metern bis zu den tiefsten
Stellen mit über 11 000 Metern reicht auch die Bewegung durch die
Golfströme nicht aus.
Deshalb
hat der Schöpfer eine riesige kosmische Kraft eingesetzt – unseren
guten alten Mond! Der Mond umkreist unsere Erde in einem mittleren
Abstand von 384 000 Kilometern. Die Masse des Mondes ist gross genug,
dass durch seine Anziehungskraft die Wassermassen der Erde 5 bis 6
Meter in die Höhe gehoben werden und sie langsam wieder zurücksinken
zu lassen. So heben und senken sich die Weltmeere alle zwölf Stunden
und durchmischen dabei ihre Wassermassen bis in die grössten Tiefen.
Man
könnte hier noch viel mehr Besonderheiten über den Mond nennen.
Doch
bereits die beschriebenen Fakten reichen völlig aus, um hinter allem
einen unendlich grossen und genialen Schöpfer zu erkennen. Günter
Seibert
Frage:
Kann
so etwas durch Zufall entstanden sein?
Tipp:
Je
mehr man sich in der Schöpfung umschaut, umso mehr staunt man über
den Schöpfer.